Archive for the ‘Asiatische Rezepte’ Category

It’s Sushitime!

Posted on June 23rd, 2011 by admin  |  Comments Off

Sushi-Reis kochen Temaki-zushi zubereiten Onigiri zubereiten
Temaki-zushi

So einfach! Und so lecker!

 

Als großer Sushi-Fan habe ich mir hin und wieder kleine Portionen mit einfachen Formen daheim vorbereitet und für unterwegs mitgenommen. Sushi ist weit weniger aufwändig als man denkt. Im Grunde braucht man nur wenige frische Zutaten. So reicht es schon Lachs und Gurke zu haben, wenn man die trockenen Zutaten, Reis und Algenblätter daheim hat. Ansonsten braucht man für das Sushi selbst eigentlich nur noch Sushiessig , etwas Salz und Zucker. Sushi wird ja bekanntlich in Sojasauce und Wasabi getaucht. Diese beiden Zutaten und ein bißchen eingelegten Ingwer sollte man unbedingt auch zu Hause haben, finde ich.

Je mehr Zutaten man hat, desto besser, denn die Vielfalt der Geschmäcker macht beim Sushi essen viel aus. So kann man den Sushi-Belag noch mit allem möglichen verfeinern, z.B. Schnittlauch oder Kresse. Ich hab auch schon wilde Varianten mit Mango, Rucola und süßem Senf gesehen. Je nachdem, wieviele Leute man verköstigen möchte, nimmt man eine entsprechende Menge Sushireis. Pro Person sollte man nach meiner Erfahrung mindestens 1/2 Tasse (ich meine diese großen Kaffeetassen) Reis veranschlagen. Es macht nichts, wenn Reis übrig bleibt. Den kann man wunderbar zu Onigiri-Bällchen verarbeiten und hat dann noch was für den Abend bzw. den nächsten Tag.

Zubereitung: Sushi-Reis kochen

 

Eine oder mehrere Tassen Reis “abzählen” und in einem feinmaschigem Sieb mit reichlich kaltem Wasser waschen bis kein milchig-weißes Wasser mehr abfließt. Den Reis in den Topf füllen und für jede Tasse Reis 1 1/2 Tassen kaltes Wasser nachfüllen. Etwas Salz hinzufügen und zum Kochen bringen. Den Reis auf niedriger Stufe köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist bzw. der Reis das Wasser aufgenommen hat. Anschließend Herd ausschalten und noch 10 Minuten bei fast geschlossenem Deckel nachziehen lassen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen, den Reis in eine Schüssel geben und nochmal ungefähr 10 Minuten abkühlen lassen. Ist der Reis lauwarm geworden je nach Geschmack ein paar Esslöffel Reisessig hinzufügen und ein paar Teelöffel Zucker. Gut vermischen. Es kann losgehen!

Temaki-Zubereitung Schritt 1

Bild 1

Temaki-Zubereitung Schritt 2

Bild 2

Temaki-Zubereitung Schritt 3

Bild 3

Temaki-Zubereitung Schritt 4

Bild 4

Zubereitung: Temaki-zushi

 

Was jetzt kommt, ist das wunderbar spielerische an der Sushi-Zubereitung. Man nimmt sich ein Nigiri-Blatt, teilt es wie ein Buch in der Mitte und hat dann 1/2 Blatt vor sich. Auf der unteren Hälfte streicht man den Reis drauf. Anschließend verteilt man schräg, von der einen Ecke (auf der Reis ist) bis zum anderen Ende der Reisschicht alle möglichen Zutaten von Lachsstreifen, über Avocadostreifen, gedünsteten Karottenstiften, Rucola bis Schnittlauch und Kresse was immer man gerne ißt (Bild 1). Nun schnappt man sich vorsichtig die andere untere Ecke der Reisschicht (an der keine Zutaten liegen) und fängt an von hier aus eine Temaki-Rolle zu drehen. Dazu klappt man die untere rechte Ecke bis zur Mitte der linken Seite (Bild 2). Jetzt ist man schon ein gutes Stück weiter und muss die Rolle nur noch nach oben klappen (Bild 3) und so lange weiter entlang der Algenmatte drehen, bis sie ganz aufgerollt ist (Bild 4). Fertig!

Ah, Temaki! Doch wie wär’s mit Onigiri?

Onigiri Bällchen

Den restlichen Reis kann man ganz wunderbar zu Onigiri-Bällchen- oder Dreiecken verarbeiten – gerade weil schon Reisessig und Zucker dran ist. Man kann auch noch zusätzlich für die Optik etwas schwarzen Sesam mit unterrühren. Jetzt brauch man nur noch mit leicht feuchten Händen Bällchen oder eben Dreiecke daraus formen. Anschließend nimmt man sich ein paar Streifen Algen und klebt sie drumherum, damit man sie später besser greifen kann. Onigiri ist die Grundlage für Bentos und passt wunderbar zu Currys, die man dann als Bento Box mit ins Büro nehmen kann.

Nadine Ebert

Ramen (japanische Nudelsuppe)

Posted on June 13th, 2011 by admin  |  Comments Off

Japanische Nudelsuppe auf Misobasis

Nicht nur optisch ein Genuss: Ramen

 

Suppengrundlage für eine japanische Nudelsuppe ist eine helle (wahlweise auch dunkle) Misopaste und ein Misosuppengewürz aus dem Asialaden. Dazu gehört natürlich ein Schuss Sojasauce.
Ich würze die Suppe am Ende immer noch mit ein bißchen Fisch- bzw. Austernsauce und Sake (Reiswein) – aber das ist Geschmackssache.
Dann braucht ihr natürlich noch Ramennudeln, die es z.T. schon in handlich-vorgekochten kleinen Portionen im Asialaden gibt. Meistens dort, wo es die Instantsuppen gibt, aber auch im Kühlbereich.

Hat man die Nudeln und die Suppengrundlage erstmal fertig, ist der Rest ganz leicht. Während die Suppe auf dem Herd ein wenig abkühlt, kommen die Nudeln in eine Schüssel und darauf werden dann liebevoll alle weiteren Zutaten, auf die man Lust hat, drapiert: also z.B. Sojasprossen, geraspelte Möhren, getrocknete Algen, weicher Suppen-Tofu usw.

Alles im Ramen

 

Der Clou auf dem Bild: Als Fleischbeigabe gibt es selbstgemachte marinierte Hühnchenbrust, die ich in ganz feine Streifen aufgeschnitten habe. Das Hähnchenfleisch vor dem Braten einfach in einer trockenen Panade aus gemahlenem Ingwer, Paprikapulver und gemahlendem Knoblauch wenden. Darüber verteile ich dann noch noch kleingeschnittene Frühlingszwiebeln und Korianderblätter als Augenschmankerl. Wenn man die Suppe ins Büro mitnehmen möchte, füllt man die Suppe, die Zutaten und die Nudeln am besten in separate Behälter. In der Firma muss man dann nur noch die Suppe z.B. in der Mikrowelle erhitzen und fügt dann die übrigen Zutaten einfach hinzu.

Japanische Nudelsuppe (Ramen) 

 

Nadine Ebert